MdL Hans Reichhart beim Sommerempfang der JU

NEUNBURG/ÖDENGRUB. Die letzten Wahlen zeigten, dass die CSU, vor allen Dingen aber auch die „Junge Union“ (JU), im Landkreis Schwandorf auf dem richtigen Weg sind. Nach Jahrzehnten konnte der Landratssessel zurückerobert werden und in die Kreis-, Stadt-, und Gemeindeparlamente zogen viele CSU- und JU- Mitglieder ein. Somit bestimmten auch viele junge Menschen die Politik vor Ort mit. Der JU-Landesvorsitzende, MdL Dr. Hans Reichhart sprach hierfür persönlich sein Lob aus und besuchte den Kreisverband Schwandorf. Dieser hatte zu einem „Sommerempfang“ in das Restaurant am Golfplatz in Ödengrub (Kemnath bei Fuhrn) eingeladen. Weiterhin machten MdL Alexander Flierl, Landrat Thomas Ebeling, die zweite Bürgermeisterin von Neunburg, Margit Reichl und einige Kreis – und Stadträte aus der Region mit ihrer Anwesenheit deutlich, dass sie die Arbeit und die Denkanstöße der JU zu schätzen wissen.

Nach einen Rückblick der Kreisvorsitzenden Bettina Lohbauer, die noch einmal die hervorragenden Ergebnisse der vergangenen Wahlen für die Kreis-JU herausstrich und an ihre Mitglieder appellierte, so weiterzuarbeiten, übernahm die Moderation des Abends der stellvertretende JU- Kreisvorsitzende, Thomas Albang. Dieser hatte einen Fragenkatalog zu den Themen der „Politik mit Weitblick“, zur Asylpolitik und zur notwendigen Steuerreform vorbereitet.

MdL Reichhart regte an, dass sich die JU auch weiterhin Gehör verschaffen und Finger in Wunden legen solle, die der Zukunft nachfolgender Generationen abträglich sind. Dies könne sie am Besten sicherstellen, indem sie sich in den verschiedensten Parlamenten, Vereinen oder Institutionen für die Zukunft der jungen Generation stark mache.

Beim Thema Steuerreform sprach sich Reichert dafür aus, möglichst schnell das Thema „Kalte Progression“ anzupacken, damit sich die Arbeit und das berufliche Vorankommen für die unteren und mittleren Einkommensschichten wieder lohne. Es könne nicht sein, dass eine Gehaltserhöhung durch die neue Steuerberechnung so gut wie gar nicht im Geldbeutel zu erkennen sei.

Bei der Asylpolitik sprach sich der Landtagsabgeordnete dafür aus, die Erstaufnahmeeinrichtungen so zu gestalten, dass die Asylbewerber dort drei Monate in menschenwürdigen Unterkünften leben können. Innerhalb dieser drei Monate müsse eine Entscheidung fallen, ob über ihren Antrag positiv oder negativ entschieden werde. Schon innerhalb kurzer Zeit, müssten die Asylbewerber „aussortiert“ werden, die erkennbar nur aus wirtschaftlichen Gründen in unser Land gekommen seien. Da Deutschland ein Drittel aller Asylbewerber aufnehme, wovon 15 Prozent nach Bayern kommen, sei es eine große Herausforderung, diese Problematik zu bewältigen. Mittel- und langfristig müssten hier auf Europaebene Lösungen gefunden werden, die für alle EU- Länder erträglich sind.

Zum Thema „Maut“ meinte Reichhart, dass sich die Bundeskanzlerin stärker dafür einsetzen müsse, dass hier der Koalitionsvertrag erfüllt werde. Nachdem viele weiteren „Themen der Zukunft“ abgearbeitet waren, dankten sowohl MdL Alexander Flierl als auch Landrat Thomas Ebeling den JU- Mitgliedern für ihr „Engagement für die Zukunft“ Gerade die JU im Landkreis Schwandorf trete nicht nur vor den Wahlen in Erscheinung, sondern gebe auch schon kurz danach wieder „kräftig Gas“ und arbeite an der „Politik für die Zukunft“ in Wort und Tat mit.